Mit rund 50 Interessierten haben wir bei unserem Hitzespaziergang verschiedene Orte in Sachsenhausen besucht und darüber gesprochen, wie sich unser Stadtteil besser an die Folgen des Klimawandels anpassen kann. Denn die Sommer werden länger und heißer. Das stellt insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen ein zunehmendes gesundheitliches Risiko dar. Deshalb müssen wir unsere Städte so gestalten, dass sie auch in Zukunft lebenswert bleiben.
Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, der Landtagsabgeordneten Martina Feldmayer, der Stadtverordneten Desislava Zhecheva sowie weiteren Vertreter*innen der Grünen Fraktion im Ortsbeirat haben wir uns an mehreren Stationen angeschaut, wo konkrete Verbesserungen möglich sind.
Dabei wurde deutlich, dass es sowohl langfristige Umbaumaßnahmen als auch kurzfristig umsetzbare Lösungen braucht. Jede entsiegelte Fläche, jeder neu gepflanzte Baum und jeder zusätzliche Schattenplatz tragen dazu bei, die Aufheizung des Stadtteils zu verringern. Gleichzeitig gibt es viele kreative Ansätze aus Städten und Ländern, die schon heute stärker von Hitze betroffen sind. Dazu gehören beispielsweise Sonnensegel oder Brunnen mit Sprühnebel, die an besonders heißen Tagen für Abkühlung sorgen können.
Besonders wertvoll war der Austausch mit den zahlreichen Bürger*innen. Viele brachten ihre eigenen Erfahrungen und Ideen ein und machten deutlich, dass Hitzeschutz ein Thema ist, das die Menschen in Sachsenhausen bewegt. Diese Anregungen nehmen wir mit in unsere politische Arbeit.
Den Abschluss des Hitzespaziergangs bildete ein gemeinsames Ausklingen bei kühlen Getränken auf dem Brückenspielplatz.
Klimaanpassung ist kein Zukunftsthema. Sie ist eine Aufgabe für die alle politischen Ebenen von heute. Wir setzen uns dafür ein, dass Sachsenhausen auch in Zukunft ein lebenswerter Stadtteil bleibt.
Natalie Becker
Fraktionsvorsitzende
Fraktion die GRÜNEN im OBR 5
T +49 15773071699
M natalie.becker@gruene-frankfurt.de










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