Mutige Entscheidung von Philipp Kreß verdient Respekt

Die Grüne Fraktion im Ortsbeirat 5 begrüßt die Entscheidung von Philipp Kreß (SPD), die Wahl zum Kinderbeauftragten für Niederrad nicht anzunehmen. Mit diesem Schritt setzt er ein klares Zeichen gegen die Zusammenarbeit mit BFF und beweist politische Haltung.

Kreß begründet seine Entscheidung damit, dass seine Wahl durch die Stimmen eines Bündnisses aus CDU, SPD, FDP und BFF ermöglicht worden sei. Er lehnt eine politische Zusammenarbeit mit BFF ab, da er die Wählervereinigung als rechtspopulistische Kraft einordnet. Diese Zusammenarbeit mit BFF haben die Grünen von Beginn an stark kritisiert.

Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ortsbeirat 5, Natalie Becker: „Philipp Kreß hat Haltung bewiesen. Es gehört Mut dazu, auf ein Amt zu verzichten, wenn man mit den politischen Umständen seiner Wahl nicht einverstanden ist. Diesen Schritt begrüßen wir ausdrücklich und zollen ihm dafür großen Respekt.“

Die Entscheidung von Philipp Kreß stößt zugleich eine wichtige Debatte über den eingeschlagenen Kurs der SPD im Ortsbeirat 5 an. „Wir hoffen, dass dieser Schritt auch innerhalb der SPD Gehör findet und die Zusammenarbeit mit BFF kritisch hinterfragt wird. Philipp Kreß hat gezeigt, dass man politische Überzeugungen nicht dem Fraktionsfrieden unterordnen muss. Es gibt glücklicherweise noch Sozialdemokrat*innen im Frankfurter Süden, die klare politische Grenzen ziehen. Sein Verhalten verdient Anerkennung und sollte Anlass sein, die aktuelle Ausrichtung der SPD im Ortsbeirat 5 neu zu diskutieren“, so Natalie Becker.

Die Grüne Fraktion bedankt sich bei Philipp Kreß für seine klare Haltung und seinen Mut, ein deutliches politisches Signal zu setzen.

Für die Wahl der/des Kinderbeauftragten in Niederrad werden die Grünen an ihrem Personalvorschlag festhalten und appellieren an die SPD, zuzustimmen.

Kontakt für Rückfragen:
Natalie Becker, 0157/73071699, Natalie.Becker@gruene-frankfurt.de

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